Entspannungsverfahren


Entspannung ist das Gegenteil von Anspannung. Wenn wir im Gleichgewicht leben, sind beide Pole abwechselnd beleuchtet. Sind wir aktiv, spannen wir uns an, meistern geistige oder körperliche Aufgaben und stellen uns Herausforderungen. All das ist wichtig, um aktiv sein Leben zu gestalten. Genauso wichtig ist es dann, wieder in die Entspannung zu finden. Finden wir keine Ruhepausen, ist unser Anspannungsniveau zu hoch. Wir leben im Ungleichgewicht und Muskelverspannungen und andere körperliche Symptome wie etwa Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden, Tinnitus und Schlafstörungen können die Folge sein.

Diese Stresssymptome können bei psychischer oder körperlicher Dauerbelastung chronisch werden. In unserer leistungsorientierten westlichen Welt, finden wir sehr häufig eine Überbetonung des Anspannungspoles. Zeit ist knapp und Arbeit und Belastungen wachsen uns über den Kopf. Gelernte Glaubenssätze wie „Das Leben ist ein Kampf“ oder „Ich werde nur geliebt, wenn ich etwas leiste“, tun ihr Übriges, um im Modus der Anspannung gefangen zu bleiben.


Wenn wir verlernt haben, dem natürlichen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung zu folgen bzw. ihn in unser Leben zu integrieren, kann es nötig und hilfreich sein, ein Entspannungsverfahren zu erlernen. Es hilft uns, wieder unsere natürlichen Bedürfnisse und unseren Körper zu spüren. Wir lernen, uns selber mehr zu vertrauen und zu begreifen, dass wir die Verantwortung für unser Gleichgewicht übernehmen müssen, um unseren ganz individuellen Rhythmus zu finden.


Anspannung und Entspannung können nicht gleichzeitig da sein. Wenn wir uns entspannen ist die Anspannung also abwesend. Das machen wir uns zu Nutze, wenn es um das Aufspüren und Beseitigen der Angstsymptome geht. Denn Angst ist eine Form der Anspannung, die bei Entspannung ebenso verschwindet.

Es leuchtet also ein, dass ein Entspannungsverfahren für alle meine Klienten sehr wichtig ist.


Es gibt sehr viele Möglichkeiten, und wir werden sicher für jeden die individuell beste Methode finden.


Ich biete die sog. Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson an, ebenso Atemtechniken und Meditationsübungen.


Für viele Klienten ist die Progressive Muskelentspannung eine gute Wahl, denn sie funktioniert auf der Grundlage von Muskelaktivitäten. Wir machen uns hier also die beiden Pole „Aktivität“ und „Loslassen“ bewusst und können so leichter und tiefer entspannen.

Schrittweise werden alle wichtigsten Muskelgruppen des gesamten Körpers zunächst angespannt und danach gelockert – eine allgemeine Entlastung ist die Folge.

Wenn man diese Technik beherrscht, ist es möglich, in Sekundenschnelle eine Entspannungsreaktion herbeizuführen. Dies ist einfach und gut einsetzbar z.B. vor einem Auftritt.

Die Methode der PME ist leicht zu erlernen und bietet auch gerade für Anfänger einen guten Einstieg in das Erlernen weiterer Entspannungstechniken.

Sie fördert den Abbau chronischer Muskelverspannungen und wirkt harmonisierend auf unser Nervensystem.

ENTSPANNUNG

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Kerstin de Witt 
HEILPRAKTIKERIN FÜR PSYCHOTHERAPIEKerstin_de_Witt.html
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