Heilpraktikerin für

Psychotherapie

Methoden

PEP® (nach Dr. Bohne)


Was bedeutet PEP® (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie)?


PEP® bezeichnet eine Therapieform, bei der der Körper mit seiner ganz eigenen Sprache in den therapeutischen Prozess mit einbezogen wird. 


Wunderbar und sehr hilfreich einsetzbar ist diese Methode u.a. bei  Ängsten, Nervosität und emotionalen Blockaden. Sie bietet ein Handwerkszeug für den Klienten, das auch eigenständig  in Extremsituationen anwendbar ist. Hilflosigkeit und Angst werden in Wiedererlangen von Selbstwert und Kontrolle verwandelt. 


Genau wie bei EMDR wird die Problemthematik neuronal aktiviert, also mit allen Sinnen hervorgeholt und belebt. Gleichzeitig werden verschiedene Punkte auf dem Körper beklopft. Es folgen weitere ganz einfache Körperübungen, um verschiedene Sinneskanäle zu aktivieren.


Es können tiefsitzende Selbstsabotagemechanismen, blockierende Kognitionen und Emotionen aufgespürt und gelöst werden. Der Zugang zu unseren Ressourcen wird wieder eröffnet.


Wenn sich Blockaden zeigen, das einfache Klopfen keinen Erfolg bringt, gibt es verschiedene weitere Möglichkeiten, diesen Selbstsabotagemechanismen auf die Spur zu kommen.


PEP® ist weit mehr als nur eine Klopftechnik. Dr. Michael Bohne, der Begründer dieser Technik, hat mit PEP® aus seinen langjährigen Erfahrungen eine ganz eigene Intervention ins Leben gerufen. Diese eigene Mischung aus dem Methodenreichtum der Psychotherapie verbunden mit Humor und Leichtigkeit, bringt manchmal verblüffend schnell Veränderung, Klarheit und Erfolg. 

Praxis: 

Kerstin de Witt

Siebengebirgsallee 12 

50939 Köln 


Telefon:

0151-23279091


email:

info@kerstindewitt.de


Termine:

Nach Vereinbarung

EMDR


bedeutet Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Eine verständliche deutsche Übersetzung wäre: Desensibilisierung und Wiederverarbeitung („Geschichtsneuschreibung“) durch Augenbewegungen. 


Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. In Deutschland wird EMDR etwa seit 1991 angewendet. 2006 hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.


EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels deren er belastende Erfahrungen verarbeiten kann.


Shapiro fand bei einem Spaziergang heraus, dass belastende Gedanken auf einmal unwichtig wurden, wenn ihre Augen spontan anfingen, sich hin- und her zu bewegen. Aus dieser Entdeckung entwickelte sie in langjähriger Arbeit diese Therapieform.


Durch die Erinnerung an das belastende Ereignis und die gleichzeitig geleiteten Augenbewegungen (auch bilaterale Stimulation genannt) kann eine Löschung der Problematik stattfinden. Alternativ zu den Augenbewegungen können auch Töne oder Berührungen am Handrücken eingesetzt werden.


EMDR ist eine sehr effektive Methode, die schnelle Ergebnisse bringen kann. Wichtige Parameter während der Arbeit sind das Aufspüren und Bewusstmachen eigener Ressourcen und das Verändern von blockierenden Glaubenssätzen.

Entspannungsverfahren


Entspannung ist das Gegenteil von Anspannung. Wenn wir im Gleichgewicht leben, sind beide Pole abwechselnd beleuchtet. Sind wir aktiv, spannen wir uns an, meistern geistige oder körperliche Aufgaben und stellen uns Herausforderungen. All das ist wichtig, um aktiv sein Leben zu gestalten. Genauso wichtig ist es dann, wieder in die Entspannung zu finden. Finden wir keine Ruhepausen, ist unser Anspannungsniveau zu hoch. Wir leben im Ungleichgewicht und Muskelverspannungen und andere körperliche Symptome wie etwa Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden, Tinnitus und Schlafstörungen können die Folge sein. 

Diese Stresssymptome können bei psychischer oder körperlicher Dauerbelastung chronisch werden. In unserer leistungsorientierten westlichen Welt, finden wir sehr häufig eine Überbetonung des Anspannungspoles. Zeit ist knapp und Arbeit und Belastungen wachsen uns über den Kopf. Gelernte Glaubenssätze wie „Das Leben ist ein Kampf“ oder „Ich werde nur geliebt, wenn ich etwas leiste“, tun ihr Übriges, um im Modus der Anspannung gefangen zu bleiben.


Wenn wir verlernt haben, dem natürlichen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung zu folgen bzw. ihn in unser Leben zu integrieren, kann es nötig und hilfreich sein, ein Entspannungsverfahren zu erlernen. Es hilft uns, wieder unsere natürlichen Bedürfnisse und unseren Körper zu spüren. Wir lernen, uns selber mehr zu vertrauen und zu begreifen, dass wir die Verantwortung für unser Gleichgewicht übernehmen müssen, um unseren ganz individuellen Rhythmus zu finden. 


Anspannung und Entspannung können nicht gleichzeitig da sein. Wenn wir uns entspannen ist die Anspannung also abwesend. Das machen wir uns zu Nutze, wenn es um das Aufspüren und Beseitigen der Angstsymptome geht. Denn Angst ist eine Form der Anspannung, die bei Entspannung ebenso verschwindet. 

Es leuchtet also ein, dass ein Entspannungsverfahren für alle meine Klienten sehr wichtig ist.


Es gibt sehr viele Möglichkeiten, und wir werden sicher für jeden die individuell beste Methode finden.


Ich biete die sog. Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson an, ebenso Atemtechniken und Meditationsübungen.


Für viele Klienten ist die Progressive Muskelentspannung eine gute Wahl, denn sie funktioniert auf der Grundlage von Muskelaktivitäten. Wir machen uns hier also die beiden Pole „Aktivität“ und „Loslassen“ bewusst und können so leichter und tiefer entspannen. 

Schrittweise werden alle wichtigsten Muskelgruppen des gesamten Körpers zunächst angespannt und danach gelockert – eine allgemeine Entlastung ist die Folge.

Wenn man diese Technik beherrscht, ist es möglich, in Sekundenschnelle eine Entspannungsreaktion herbeizuführen. Dies ist einfach und gut einsetzbar z.B. vor einem Auftritt.

Die Methode der PME ist leicht zu erlernen und bietet auch gerade für Anfänger einen guten Einstieg in das Erlernen weiterer Entspannungstechniken.

Sie fördert den Abbau chronischer Muskelverspannungen und wirkt harmonisierend auf unser Nervensystem.